@snowcatsnowcat hat geschrieben:
"Professor" ist kein akademischer Grad, die kann verliehen werden. Kein Problem.
Aber - um an einer Uni unterrichten zu dürfen, muss man in den meisten Fällen promoviert haben.
Das ist richtig. Man kann dann auch als Dozent promoviert sein. Wichtig ist es nur, dass man auch den Stil des Unterricht oder Vorlesung kennt und auch beherrscht. Man kann Leuten als Gastvorträge einsetzen, die nicht promoviert sind, aber viel Ahnung haben oder auf bestimmte Bereichen spezialisiert haben. Das Vorlesung würde dann "Ringvorlesung" heißen.
snowcat hat geschrieben:
Oder die haben ein anderes Konzept, das weiß ich nicht.
Sicherlich gibt es andere Konzepten, man kann zum Beispiel bei IDGS in Hamburg oder Deaf Studies in Berlin abschauen. Woanders ist auch möglich oder etwas Neues ausprobieren
Auf deinen letzte Gedankengang mit das Verdienst möchte ich einen kleine Gedankengang herleiten:
Was ist wichtiger: Viel Geld verdienen und unwohles Wohlbefinden in der Hörendengemeinschaft oder angemessene Verdienst, aber viel Respekt und Wohlbefinden unter gebärdensprachige Uni.
@PyrosPyros hat geschrieben:
Das sind schon seltsame Vorstellungen von der Freiheit in Forschung und Lehre!
Gerade an einer Uni wird meist sehr viel Wert auf freie Meinungsäußerung gelegt.
Ob Gebärden-Zwang dann richtig ist?
Was heißt hier seltsam, wir haben einen Kultur, eine Gemeinschaft, Anerkennung der Gebärdensprache als eigenständige Sprache (fehlt noch das Anerkennung als 2. offizielles Sprache des Deutschland).
Durch das UN-Konvention haben wir jetzt klares Recht wie Hörenden, also auch einen Bildung durch eigene Sprache haben zu können. Wieso soll das Gebärdenzwang schlecht sein?
Wir haben hier viele Dolmetscher, die Gebärden als Beruf anwenden. Es gibt immer mehr Interessierte an das schöne Gebärdensprache.
Was uns fehlt ist das Aufklärungsarbeit von unsere Gesellschaft, Kultur und Bildung.
Es gibt hunderte Universitäten und Hochschulen in Deutschland und keine einzige hat bisher auf gesamten Bereich den Anerkennung der Gebärdensprache umgesetzt. In Magdeburg und Hamburg gibt im Moment einige Impulse in diesen Richtung.
Es wird dann automatisch nicht an Taubenstudenten (für mich ist das "Taub" eine Definition von alle hörgeschädigten Leuten mit Gebärdensprachekompentenz haben egal ob ertaubt, schwerhörig oder taub) konzentriert, sondern vielfältig: CODA, DolmetscherInnen, Hörenden die Gebärdensprache können (wie genau will ich nicht diskutieren) und viel weiteres.
Interview mit Alex hat geschrieben:
(Fragesteller) Georg: Wo halten sich die meisten Studenten aller Universitäten auf?
(Student) Alex: Das ist in Gallaudet (Washington).
Georg: Wo herrscht der zweitgrößte Andrang?
Alex: Das zweitgrößte Institut ist das RIT (Rochester Institute of Technology)
und das Dritte ist das CSUN in Kalifornien (California State University, Northridge) bei Los Angeles.
Die Antworten sind alle Universitäten in Amerika warum wohl?
Im Moment gibt es keine andere Universitäten die man mit Gallaudet vergleichen kann. In England oder andere Länder gibt es einige Universitäten, wo auch einige Taubies studieren, aber Gallaudet ist hier der WINNER.
Außerdem haben die Amerikaner 10 Jahre Vorsprung mit Bildung. Außerdem kann jeder in Amerika/Canada seinen eigene Wünsche entwickeln, entweder Profit/Erfolg oder Noprofit/Misserfolg. Wir können nun mit diese UNI in Kreuznach zeigen, dass es auch andere Länder gibt wo man studieren kann als nur in Amerika. Oder?
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Vergangenheit ist gestern,
heute kann man nutzen,
morgen kann man verändern